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Im Alter von 16 Jahren wurde Fadi von einem Freund zu einem Probetraining mitgenommen. Zu Anfang betrieb er Thaiboxen vor allem der Fitness wegen, doch schon nach kurzer Zeit bestritt er seine ersten Kämpfe. Er wollte mehr und suchte auch die großen internationalen Erfolge!
Die Faszination dieses Sports hat ihre Wirkung auf ihn bis heute nicht verloren, nach wie vor begeistern ihn die Gegensätze von Härte und Fairness.
Fadi’s erster grosser Meilenstein in seiner Karriere war der Kampf um den Junioren-Welttitel (WPKL -70kg) im Rahmen einer Gala die am 15.11.1997 im Raum Wien stattgefunden hat. Diesen Kampf konnte Fadi nach Punkten gewinnen.
Im Lauf der Jahre stellte sich Fadi immer neuen Herausforderungen und entwickelte sich als Profi zu einem sehr kompletten Kämpfer.
Er kämpfte in seiner Laufbahn mit einigen der ganz großen des Mittelgewichts.
Ein weiterer wichtiger Kampf seiner bisherigen Karriere, fand bei der 1. Vienna Fightnight im Mai 2001 in den Wiener Sofiensälen statt. Es ging um den Europatitel der WKA gegen den routinierten Briten Eugene Valerio. Zu Beginn des Kampfes war Merza noch zurückhaltend, da er als „newcomer“ doch einen gewissen Respekt vor diesem erfahrenen Kämpfer hatte. Als er aber merkte, dass seine Schläge gute Wirkung erzielten und Valerio dem nicht allzu viel entgegen zu setzen hatte machte er Druck. Insbesondere die gezielten Knietechniken verfehlten ihre Wirkung nicht, ein Cut über Valerio’s Auge war die Folge. Ein gut platzierter Mittelkick von Fadi hatte dem Briten den Unterarm gebrochen. Sieg für Fadi Merza in der 2. Runde durch TKO.
Ein Jahr darauf kämpfte er wieder in Wien (2. Viennafightnight) um den Weltitel der WKA gegen den in Belgien lebenden Marokkaner Mohamed Ouali. Der Kampf ging über die volle Distanz, die beiden schenkten sich nichts, doch letztendlich wurde die Entscheidung 2:1 zugunsten Ouali’s gegeben.
Beim Super League Kick- Off in Wien im Mai 2003 konnte sich Fadi klar gegen den Japaner Takahiko Shimizu behaupten und auch beim Super League Event in Wuppertal/Deutschland schlug er wieder zu.
Gegen den Japaner Akeomi Nitta hatte er kein leichtes Spiel. Zu Beginn war Merza klar überlegen, machte mehr und konnte die ersten 2 Runden klar für sich entscheiden. Doch der Japaner, bekannt dafür erst ab der Runde 3 warm zu werden, wurde immer stärker. Nach vollen fünf Runden konnte Fadi den Kampf für sich entscheiden.
Im Jänner 2004 (3. Viennafightnight) kämpfte er in Wien gegen den in Deutschland trainierenden Marokkaner Kamal El Amrani um desssen IKBO-Weltitel. Vor ausverkauftem Haus zeigten die beiden einen absoluten Spitzenfight, der das Publikum bis zur letzten Sekunde in Atem hielt und viele sogar von ihren Sitzen riess. Nach 5 herausragenden Runden beider Kämpfer hiess der alte und neue Weltmeister Kamal El Amrani.
Hier eine Liste der Top Kämpfer gegen die Fadi in den letzten Jahren angetreten ist:
Takahiko Shimizu (Japan) - Akeomi Nitta (Japan)
Ole Laursen (Dänemark) - "John" Wayne Parr (Australien)
Sahin "Kaas" Yakut (Holland) - Peter Crooke (UK)
Kamal El Amrani (Germany) - Malaipet (Thailand)
Petr Polak (Tschechische Rep.) - Jose Reis (Portugal)
Alviar Lima (Holland) uvm. |
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